Foto: Gerd Nolte,  Kettenschmiedemuseum Fröndenberg/Ruhr Kettenschmiedemuseum Fröndenberg/Ruhr
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Vom Schmuck zur eisernen Kette

Schon Alexander der Große wußte...

Von Ringen und Rüstungen

In Ketten gelegt

Von technischen Ketten, Maschinen und allerlei Gefahren

Der Wettlauf um die stärksten Ketten

Schwere Ketten aus Fröndenberg

Wandel der Struktur

 

Quellenangabe:

Dr. Marita Pfeiffer: "Fröndenberger Kettenbuch"

Vom Schmuck zur eisernen Kette

Seit wann es Ketten gibt, wissen wir nicht. Wir können nur vermuten, daß Ketten schon in den frühen Gesellschaften aus organischen Materialien, etwa aus Bastfasern oder Lederschnüren, gefertigt und als Schmuck getragen wurden.' Ketten aus edlem Gold und anderen Metallen gab es in verschiedensten Formen als einfache Gliederketten oder kunstvoll geflochtene Werke bereits in den frühen Kulturen der Bronzezeit.

Vom Schmuck zur eisernen KetteAb wann Ketten über die dekorative Bedeutung hinaus auch einen praktischen Nutzen erfüllten, ist ebenfalls nicht genau bekannt. Zum Heben und Fördern von Lasten dienten in den primitiven Gesellschaften und in den frühen Hochkulturen Seile aus Hanf oder anderen Naturfasern. Wahrscheinlich gewannen Ketten erst in der Eisenzeit mit der Gewinnung und Verarbeitung des im Vergleich zur Bronze härteren Eisens ihre Bedeutung als Zug- oder Treiborgane. Die bislang ältesten Eisenketten wurden im 19. Jahrhundert von dem Franzosen Victor Place im Palast von Khorsabad bei Ninive (im heutigen Irak) im Zusammenhang mit einem großen Eisenvorratslager entdeckt; sie stammen aus der Zeit um 1000 v. Chr. (siehe Abbildung)

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